Über Notebooks und ebay
23. Juni 2009
Ich bin gerade dabei, die Lektüre für mein Studium im Internet zusammen zu kramen. Dabei sind die Ladezeiten für die einzelnen Webseiten wie gewohnt ziemlich lange. Obwohl wir hier in München ja zwei sogenannte Elite-Universitäten besitzen, lässt das Computer-System hier manchmal wirklich zu Wünschen übrig. Doch ich will nicht jammern: irgendwo in anderen Städten gibt es vielleicht noch nicht einmal einen PC-Raum mit genügend Arbeitsplätzen für alle Studenten. Dieses Semester wurden zumal auch wirklich große Flachbildschirme angeschafft, 22 Zoll glaube ich, wodurch das Lesen am Bildschirm sehr erleichtert wird.
Trotzdem ist es so, dass ich mir noch sehr viele Artikel und Buchseiten ausdrucken muss, da es viel einfacher ist, sie mit dem Textmarker zu bearbeiten. Außerdem möchte ich beispielsweise in der U-Bahn nicht unbedingt immer mein Notebook auspacken, um am Bildschirm zu lesen. Das überlasse ich den vielen Yuppies hier:) . Über ein E-Book, wie zum Beispiel den “Kindle” von Amazon habe ich bisher noch gar nicht nachgedacht. Das ist mir momentan wohl auch noch zu teuer; ich warte eigentlich immer ein wenig, bis der Hype um ein neues elektronisches Gerät wieder etwas abgeflaut ist, und schlage dann erst zu. So habe ich das mit meinem Notebook zum Beispiel auch gemacht. Ich besitze ein IBM Thinkpad, das im Neupreis etwa 2000 Euro gekostet hat. Bei ebay habe ich dann lediglich 350 Euro gezahlt und bin vollauf zufrieden mit dem Gerät, das nur etwa 1,5 Jahre alt war.
Doch ich kann die Leute verstehen, wenn sie ihr Notebook lieber im Laden kaufen wollen, um auch eine Garantie zu bekommen. Diese gibt es jedoch auch fast schon standardmäßig bei Artikeln, die man bei ebay kauft. Was viele wohl eher abschreckt ist die Tatsache, dass man sein virtuelles Gegenüber nie zu Gesicht bekommt und es nicht einfach ist, diesem Menschen am anderen Ende der Leitung Vertrauen zu schenken. Aber bisher habe ich fast nur gute Erfahrungen gemacht bei Online-Auktionen; sicherlich ist etwas Erfahrung nötig, um nicht “die Katze im Sack zu kaufen”. Doch auch hier lautet die Devise: Übung macht den Meister!
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