Survival-Guide zum Semesteranfang: Tipps für´s Studium

Endlich hat das Wintersemester 2009/10 begonnen, und für viele junge Menschen heißt es: jetzt startet ein neuer, spannender Lebensabschnitt an der Universität. Andere haben das Gefühl, einfach brutal in eiskaltes Wasser geschmissen worden zu sein, weil sie sich an Massenunis wie der LMU München etwas hilflos vorkommen. Wenn es Dir ähnlich geht, dann lies gerne weiter:

Überfrachtet nicht Euren Stundenplan

Hilfreiche Ratschläge à la „Lass es erst mal ganz ruhig angehen“ sind spätestens seit der flächendeckenden Umstellung auf Bachelor/Master fast schon fahrlässig. Aber Leute, übertreibt es auch nicht: wer ernsthaft im ersten Semester mehr als 30 Semesterwochenstunden absolvieren will, der wird am Ende tendenziell gar nichts mehr auf die Reihe bekommen, weil er den Überblick verloren hat. 20 sind mehr als genug, und nach meinem Dafürhalten immer noch zu viel.

Stellt Fragen und lasst Euch helfen

Nehmt gleich am Anfang alle Möglichkeiten wahr, Euch beraten und helfen zu lassen: Lasst Euch dabei auf keinen Fall von gestressten Verwaltungsleuten (oder anderen Miesepetern) nerven und davon abhalten – es geht um Eure Zukunft, und so ein Studium ist teuer genug, vor allem nach der glorreichen Einführung der Studiengebühren. Nervt ruhig alle mit tollen Fragen wie: wo geht´s hier zur Bibliothek? Muss man das alles lesen? Oder: Kann in der Mensa guten Gewissens essen?

Knüpft Kontakte

Uni Parties sind oft die Grundlage für eine guten StudienfreundschaftFragt auch gleich, wo die nächste Party ist: gleich am Anfang sein Studium zu erschweren, da man keine Kontakte aufbaut, ist eher suboptimal. Im Idealfall findet man Leute, mit denen man eine Symbiose (sprich: Lerngruppe) eingehen kann. Ich selber kenne das häufig nur vom Hörensagen, weiß aber, dass das sehr effektiv ist. Bei naturwissenschaftlichen Studiengängen scheint das übrigens leichter zu sein als bei Geisteswissenschaftlern – die sind häufig eher die Möchtegern-Steppenwölfe.

Treibt Sport

Vergesst nicht, für Ausgleich zu sorgen: zuviel statisches Lernen am Schreibtisch auf der einen Seite und allzu viel Feierei auf der anderen Seite sind auf Dauer zu wenig: körperliche Ertüchtigung kann oft Wunder wirken, wenn die Konzentration nachlässt oder sich die ersten Spuren der letzten Paar Kästen Augustiner zeitigen. Das Angebot des ZHS München ist grandios – da findet wirklich jedeR etwas.

Das war jetzt nur eine kleine Auswahl an Tipps zum Semesterbeginn. Wem noch weitere hilfreiche Gedanken kommen, der möchte sie bitte unten reinschreiben.

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  1. Lesen ist out. | Blog 'n' Roll - Leben, Internet, Tipps und Tricks - 16. Mai 2010

    […] das Lesen in der Offline-Welt anbelangt: ich hoffe, dass der Großteil der (Jung-)Studenten und auch anderer Mitbürger diesen Schwachsinn vom “Schneller Lesen” nicht mitträgt; […]

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