Newsletter Software: meine ersten 1000 Abonnenten

Wer sich ein wenig mit Internet Marketing beschäftigt, der liest es immer wieder: baut eine Newsletter-Liste auf, sammelt E-Mail-Adressen, “in der Liste liegt die Kohle” und dergleichen. Doch wie schwierig das alles ist, habe ich selber erst nach einigen Jahren Erfahrung herausgefunden. Anbei habe ich mal meine Gedanken dazu gesammelt und meine besten Tipps zu dem Thema veröffentlicht.

Tipp 1: setzt auf gute Newsletter Software

Wie schon im Titel gut zu sehen ist: eine gute Newsletter Software ist hier Gold wert. Ich kenne auch Leute, die das alles “per Hand” machen mit Excel-Listen oder sogar selber ihr eigenes Newsletter-Programm schreiben, da sie keiner externen Newsletter Software vertrauen. Doch warum immer gleich das Rad neu erfinden? Es gibt viele Programme, die zunächst völlig kostenfrei zu haben sind. Regelmäßige Leser wissen sicher, dass ich hier seit Jahren erfolgreich CleverReach* im Einsatz habe.

Ich habe zwar auch schon AWeber, MailChimp und einige weitere Anbieter ausprobiert, doch letztlich fand ich CleverReach nach einigen Tests von der Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität her am besten. Ihr könnt euch einfach mal hier anmelden* und diese Software völlig kostenlos testen. Ihr bezahlt erst dann eine Gebühr, wenn ihr z.B. mehr als 250 Newsletter-Abonnenten habt. Bis dahin kann man mit CleverReach gratis Newsletter erstellen und bis zu 1000 E-Mails im Monat verschicken, d.h. bis zu vier E-Mails an 250 Abonnenten im Monat (!).


Ich kann guten Gewissens die Newsletter Software von CleverReach* empfehlen.

Danach kostet dieses Newsletter Programm monatlich 15 Euro netto bei 251 bis 1000 Abonnenten, wobei das Versandlimit wegfällt. 1001 bis 2500 Abonnenten kosten 25 Euro, 2501 bis 5000 kosten 45 Euro, wobei die meisten Webseiten-Betreiber wohl eher davon träumen, mit einem Projekt so viele Abonnenten zu erreichen. Weitere Preisbeispiele und Informationen zu den Kosten findet ihr auf der Website von CleverReach.

Mit CleverReach kann ich zahlreiche Daten analysieren wie z.B.

- wie oft mein jeweiliger Newsletter geöffnet wurde
- welche Links in der E-Mail geklickt wurden und sogar von welcher E-Mail-Adresse
- welche E-Mail-Kampagne am erfolgreichsten ist
- wer sich wann angemeldet und abgemeldet hat
- die Wachstumsraten verschiedener Newsletter-Gruppen u.v.m.

Sicherlich dauert es ein wenig Zeit bis man sich zurecht findet, um zügig Newsletter erstellen zu können, doch der Aufwand lohnt sich. Ich habe teilweise 200 – 400% mehr Besucher, nur weil ich seit Jahren meine Newsletter-Listen ausbaue und pflege und natürlich regelmäßig passende E-Mails verschicke.

Tipp 2: schreibt ein eBook

Jeder, der schon einmal eine Newsletter-Liste gestartet hat, kennt es: man braucht Tage oder Wochen bis sich die ersten User mit ihrer wertvollen E-Mail-Adresse in den Verteiler eingetragen haben. In zahlreichen Fällen hat es bei mir überhaupt nicht funktioniert. Was aber funktioniert, ist die Bereitstellung eines kostenlosen eBooks.

Ich konnte die Anmelderate signifikant steigern, indem ich kostenlose eBooks verfasst habe zu Themen, mit welchen ich mich seit Jahren beschäftige und zu denen ich auch etwas zu sagen / schreiben habe. Man könnte ein eBook als eine Art Köder bezeichnen, wobei man darauf achten sollte, dass das eBook möglichst gut geschrieben ist, und der Leser es auch mit Mehrwert liest. Denn sonst werden künftige E-Mails gar nicht erst geöffnet oder der neu gewonnene Abonnent trägt sich prompt wieder aus der Liste aus.

Tipps für noch mehr Newsletter-Anmeldungen

Man sollte auf seiner Website / auf seinem Blog auch möglichst mehrere Möglichkeiten anbieten, um sich für den Newsletter anmelden zu können. Idealerweise findet sich in der Sidebar ein Opt-In-Feld, unterhalb der Beiträge und evtl. noch im Content. Auf meinen Facebook-Seiten habe ich meist auch einen Reiter bzw. neudeutsch eine entsprechende App installiert.

Überhaupt kann Facebook hier einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass man potenzielle Abonnenten zunächst durch interessante Inhalte auf sich aufmerksam macht und zu ihnen Vertrauen aufbaut bis sie sich dann dazu entscheiden, auch auf der Website vorbei zu schauen und sich auch für den Newsletter anmelden. Nutzt alle möglichen (Social-Media-)Kanäle, um mit Lesern zu kommunizieren und sie an das Projekt zu binden!

Newsletter erstellen: Tipps für höhere Öffnungs- und Klickraten

Beim Newsletter Erstellen sollte man auch auf folgende Dinge achten:

- die Betreffzeile sollte klug gewählt werden und neugierig auf die E-Mail machen
- sofern möglich, sollte man schon in der Betreffzeile auf Personalisierung setzen und den Namen des Abonnenten mit einbauen wie z.B. “10 Marketing-Tipps für Max Mustermann” o.ä.
- die E-Mail an sich sollte nicht mehr als ein Bild beinhalten: nach Expertenstudien werden Links in E-Mails deutlich seltener geklickt, wenn mehr als ein Bild enthalten ist
- die E-Mail ist personalisiert, kurz und bündig, dabei interessant geschrieben; idealerweise wird wirklich neuartiger Content geliefert, der auf weiterführende Beiträge auf der Website neugierig macht.

Mehr Newsletter-Abonnenten bedeuten mehr Umsatz

Weshalb steigert man durch mehr Newsletter-Kunden automatisch den Umsatz? Durch E-Mails hat man die Möglichkeit, viel direkter mit den Lesern und (potenziellen) Kunden zu kommunizieren und sie quasi zu qualifizierten Abschlüssen aufzufordern. Das war schon immer so und wird voraussichtlich auch noch eine lange Zeit so bleiben. Gerade die älteren Internet-User sind z.B. tendenziell weniger auf Facebook & Co. unterwegs, verwenden aber genauso wie die jüngeren User regelmäßig E-Mail-Services.

In einer E-Mail kann man u.a. auch Werbelinks platzieren, die schön in das E-Mail-Postfach geliefert werden. Sie schlummern vor sich hin, bis der User irgendwann einmal eine hoffentlich interessante E-Mail öffnet und dann auch idealerweise auf die Links klickt und für Umsätze sorgt. Auch hier sollte man immer daran denken, nur passende Werbung bzw. Werbelinks anzubieten und es damit auf keinen Fall zu übertreiben. Das Vertrauen ist sonst sehr schnell verspielt, und durch cleveres E-Mail-Marketing will man ja eigentlich genau das Gegenteil erreichen!

Außerdem kann man mit vielen Newsletter-Abonnenten noch einige weitere tolle Dinge machen:

- man startet Umfragen, um das eigene Webprojekt und die eigenen Produkte noch zu verbessern
- man kann “Marktforschung im Kleinen” betreiben und auf Trendsuche gehen bzw. direkt nach Ideen für neue Artikel fragen und sonstige Umfragen starten
- man kann die Leser auf neue Websites aufmerksam machen und auf einen Schlag für deutlich mehr Traffic sorgen u.v.m.

Bis ich meine ersten 1000 Newsletter-Abonnenten zusammen hatte, sind locker zwei bis drei Jahre vergangen, und es hat sehr viel Arbeit gekostet. Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass es sich gelohnt hat, und dass ich insgesamt auch viel mehr auf Qualität bei meinen Webseiten achte, seitdem ich ernsthaft mit Newsletter-Listen arbeite und Newsletter-Marketing als wichtigen Bestandteil des Content Marketing betrachte. Die Newsletter-Anmeldungen sind für mich ein klares Indiz dafür, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass meine Inhalte wertgeschätzt werden.

Sicherlich bin ich noch lange kein Profi, aber zu den blutigen Anfängern gehöre ich auch nicht mehr:D

Wie sieht es bei Dir aus? Welche Tipps hast Du in Sachen Newsletter-Marketing auf Lager, was sind Deine Erfahrungen? Ich freue mich wie immer über zahlreiche Meinungen. Ich würde mich natürlich sehr darüber freuen, wenn ihr euch bei CleverReach* anmeldet, sofern ihr jetzt mit einer guten Newsletter-Software starten wollt.

Wenn ihr euch über diesen Link anmeldet*, erhalte ich ggf. in Zukunft eine kleine Provision, um dieses Projekt ausbauen und euch weitere Tipps zu Online Marketing, SEO, WordPress, Blogoptimierung und vielen weiteren Themen liefern zu können. Vielen herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg im Online-Business!

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2 Responses to Newsletter Software: meine ersten 1000 Abonnenten

  1. DustinNo Gravatar 12. Juni 2014 at 03:04 #

    Ich würde selbst auch nur noch auf solche Anbieter setzen. Die bringen alles mit was man braucht und die Fehler, die man durch einen selbstversand machen kann sind dann doch eher gering.

  2. JohnNo Gravatar 27. Juni 2014 at 11:18 #

    Hi Dustin,

    es ist nicht auszudenken, was es für mich an Mehraufwand bedeuten würde, ein paar hundert E-Mails einzeln zu verschicken – vor allem mit individualisiertem Anschreiben inkl. Vornamen. Da greife ich doch gerne auf meine Newsletter-Software zurück:D

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